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In unserer Praxis steht Ihre Gesundheit und Ihr persönliches Wohlbefinden im Mittelpunkt.

Ziel unserer Arbeit ist es, Erkrankungen möglichst früh zu erkennen, Risiken rechtzeitig abzuschätzen und Ihnen Sicherheit zu geben – auch dann, wenn noch keine Beschwerden bestehen.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen eine Reihe wichtiger Vorsorgeuntersuchungen. Diese sogenannten Regeluntersuchungen sind gesetzlich festgelegt und gelten einheitlich für alle Versicherten.

Sie stellen eine wichtige Basisversorgung dar, können jedoch nicht jede medizinisch sinnvolle Untersuchung abdecken. Viele moderne oder besonders gründliche Untersuchungen gehen über diese Grundversorgung hinaus.

Aus diesem Grund bieten wir sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) an.

Dabei handelt es sich um zusätzliche medizinische Untersuchungen, die auf Ihre persönliche Situation, Ihr Alter, Ihre Lebensumstände oder Ihre Wünsche abgestimmt sind. Sie sind freiwillig und dienen dazu, die gesetzliche Vorsorge sinnvoll zu ergänzen.

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  • Viele Erkrankungen entwickeln sich über einen langen Zeitraum und verursachen anfangs keine Beschwerden. Moderne Untersuchungsmethoden – insbesondere Ultraschall- und spezielle Labortests – ermöglichen es, Veränderungen oft deutlich früher zu erkennen als mit den gesetzlichen Standarduntersuchungen allein. Eine frühe Diagnose bedeutet in vielen Fällen:

    • bessere Behandlungsmöglichkeiten,

    • geringere Belastung durch Therapien,

    • mehr Sicherheit und Klarheit für Sie.

    Besonders in Lebensphasen wie Kinderwunsch, Schwangerschaft, Wechseljahren oder bei familiären Vorbelastungen können zusätzliche Untersuchungen medizinisch sinnvoll sein.

  • Die gesetzlichen Krankenkassen sind an klare Vorgaben gebunden. Sie übernehmen nur Untersuchungen, die:

    • gesetzlich vorgeschrieben sind,

    • für alle Versicherten gleichermaßen gelten,

    • bei konkretem Krankheitsverdacht notwendig sind.

    Untersuchungen, die der erweiterten Vorsorge, der zusätzlichen Absicherung oder der individuellen Planung (z. B. Kinderwunsch) dienen, gelten nicht als Pflichtleistungen. Auch wenn sie medizinisch sinnvoll sein können, werden sie daher nicht automatisch von der Krankenkasse bezahlt.

  • In Deutschland ist die Krebsvorsorge durch die gesetzlichen Krankenkassen klar geregelt.

    Ziel ist es, für alle Versicherten eine einheitliche‍ ‍Grundvorsorge anzubieten. Die Untersuchungen und Zeitabstände sind gesetzlich festgelegt und richten sich vor allem nach dem Alter.

    Ab dem 20. Lebensjahr

    • Jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung

    • PAP-Abstrich (Zellabstrich vom Gebärmutterhals)

    • Tastuntersuchung der inneren Geschlechtsorgane

    Ab dem 30. Lebensjahr

    • Zusätzlich jährliche Tastuntersuchung der Brust und der Lymphknoten

    • Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust

    Ab dem 35. Lebensjahr

    • Kombinierte Vorsorge aus PAP-Abstrich und HPV-Test alle 3 Jahre

    • Die jährliche gynäkologische Untersuchung findet weiterhin statt

    Ab dem 50. Lebensjahr

    • Darmkrebsvorsorge:

      • Test auf verborgenes Blut im Stuhl in regelmäßigen Abständen oder

      • Darmspiegelung (Koloskopie) in festgelegten Zeitintervallen

    • Weitere Tastuntersuchungen im Rahmen der Vorsorge

    Zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr

    • Einladung zum Mammographie-Screening der Brust alle 2 Jahre

    Warum sind diese Leistungen begrenzt?

    Die Krankenkassen übernehmen nur Untersuchungen, die für die breite Bevölkerung als medizinisch notwendig und wirtschaftlich sinnvoll gelten.

    Die Vorsorgeprogramme basieren auf bestimmten Risikokalkulationen in Folge großer wissenschaftlicher Studien.

  • Vaginaler Ultraschall

    Der vaginale Ultraschall ermöglicht eine sehr genaue Darstellung von Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcken.

    Im Gegensatz zur Tastuntersuchung können hierbei auch kleine Veränderungen frühzeitig erkannt werden, die noch keine Beschwerden verursachen.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • frühe Erkennung von Zysten, Myomen oder anderen Veränderungen

    • bessere Beurteilung der Gebärmutterschleimhaut, besonders nach den Wechseljahren

    • zusätzliche Sicherheit bei unklaren Beschwerden oder zur Vorsorge

    Warum übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht?

    Als reine Vorsorgeuntersuchung ohne Symptome gilt der Ultraschall zusätzliche Leistung und wird daher nicht routinemäßig bezahlt.

    Brustultraschall

    Der Brustultraschall ist eine wichtige Ergänzung zur Tastuntersuchung der Brust.

    Er eignet sich besonders gut zur Beurteilung von dichtem Brustgewebe, bei dem Veränderungen oft nicht ertastet werden können.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • frühere Erkennung von Veränderungen, die beim Abtasten nicht auffallen

    • schmerzfreie Untersuchung ohne Strahlenbelastung

    • sinnvolle Ergänzung zwischen den Mammographie-Terminen oder vor dem Screening-Alter

    Warum übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht?
    Er wird daher nur bei medizinischem Anlass übernommen, nicht jedoch als ergänzende Vorsorgeuntersuchung.

    Jährlicher PAP Anstrich (ab 35 Jahre)

    Ab dem 35. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse den PAP-Abstrich nur noch alle drei Jahre in Kombination mit einem HPV-Test.

    Zwischen diesen Zeitpunkten findet zwar weiterhin eine jährliche gynäkologische Untersuchung statt, jedoch ohne zytologischen Abstrich.

    Warum kann eine zusätzliche Kontrolle sinnvoll sein?

    • zusätzliche Sicherheit zwischen den regulären Vorsorgeterminen

    • sinnvoll bei früheren unklaren Befunden oder erhöhtem Sicherheitsbedürfnis

    • frühzeitiges Erkennen möglicher Zellveränderungen

    Warum übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht?
    Die gesetzlichen Vorsorgerichtlinien sehen den Abstrich in diesem Alter nur im Dreijahresintervall vor. Zusätzliche zytologische Kontrollen gelten daher als freiwillige Zusatzleistung.

    ThinPrep-Zytologie

    Die ThinPrep-Zytologie ist eine moderne Form des PAP-Abstrichs. Die entnommenen Zellen werden im Labor speziell aufbereitet, wodurch Störfaktoren reduziert und die Beurteilbarkeit verbessert werden.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • höhere Genauigkeit und bessere Auswertbarkeit

    • geringere Rate unklarer Befunde

    • besonders sinnvoll bei auffälligen oder grenzwertigen Vorbefunden

    Warum übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht?

    Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt den konventionellen PAP-Abstrich.

    Die ThinPrep-Methode stellt eine technisch aufwendigere Zusatzleistung dar und ist daher nicht Bestandteil der Regelversorgung.

  • Follikulometrie (Zyklusmonitoring per Ultraschall)

    Die Follikulometrie ist ein vaginaler Ultraschall, bei dem das Heranreifen der Eizelle im Eierstock beobachtet wird. Der Zyklus wird über mehrere Termine hinweg kontrolliert, um den Zeitpunkt des Eisprungs möglichst genau zu bestimmen.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • Bestimmung des optimalen Zeitpunkts für eine Schwangerschaft

    • hilfreich bei unregelmäßigem Zyklus

    • Kontrolle, ob ein Eisprung stattfindet

    • gezielte Beratung zur weiteren Planung

    Vaginaler Ultraschall zur Beurteilung der Gebärmutter und Eierstöcke

    Ein vaginaler Ultraschall ermöglicht die genaue Beurteilung der Gebärmutter, der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • Erkennen von Zysten, Myomen oder strukturellen Veränderungen

    • Beurteilung der Schleimhaut in Bezug auf eine mögliche Einnistung

    • medizinische Sicherheit vor oder während der Kinderwunschphase

    Hormonuntersuchungen (z. B. Zyklushormone)

    Blutuntersuchungen können Aufschluss über den Hormonhaushalt geben und Hinweise auf Zyklusstörungen liefern.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • Erkennen hormoneller Ursachen bei ausbleibender Schwangerschaft

    • gezieltere Planung des weiteren Vorgehens

    • bessere Einschätzung der Fruchtbarkeit

    Infektionsdiagnostik im Kinderwunsch

    Bestimmte Infektionen können eine Schwangerschaft erschweren oder beeinflussen.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • frühzeitiges Erkennen behandelbarer Infektionen

    • Schutz einer zukünftigen Schwangerschaft

    • mehr Sicherheit vor Eintritt einer Schwangerschaft

  • Über die drei von der Krankenkasse übernommenen Ultraschalluntersuchungen hinaus können weitere Ultraschalle sinnvoll sein.

    Mögliche Vorteile:

    • Bestätigung von Wachstum, Lage und Herzaktion.

    • Beruhigung bei Unsicherheiten oder Beschwerden.

    Da diese Ultraschalle nicht zwingend medizinisch notwendig sind werden diese nicht von der Krankenkasse übernommen.

    Warum übernimmt die Krankenkasse diese Leistungen nicht?

    Untersuchungen, die der zusätzlichen Absicherung, der individuellen Betreuung oder dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis dienen, gehören nicht zum verpflichtenden Leistungskatalog. Das bedeutet nicht, dass diese Leistungen medizinisch nicht sinnvoll sein können – sondern, dass sie über die gesetzlich definierte Grundvorsorge hinausgehen.

    Unser Ziel ist es, Sie während Ihrer Schwangerschaft medizinisch verantwortungsvoll, individuell und vertrauensvoll zu begleiten.

  • Während der Schwangerschaft ist das Immunsystem der Mutter verändert. Bestimmte Infektionen verlaufen bei der Mutter oft mild oder sogar unbemerkt, können jedoch – insbesondere bei einer erstmaligen InfektionAuswirkungen auf das ungeborene Kind haben.

    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen einige Infektionsuntersuchungen nur dann, wenn ein konkreter Verdacht besteht oder Symptome vorliegen.

    Zur zusätzlichen Absicherung können weiterführende Blutuntersuchungen durchgeführt werden. Diese gehören zu den individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) und sind freiwillig.

    Welche Infektionen können zusätzlich untersucht werden?

    Toxoplasmose

    Toxoplasmose wird meist über rohes Fleisch oder Kontakt mit Katzenkot übertragen. Viele Erwachsene bemerken eine Infektion nicht.

    Warum ist die Untersuchung sinnvoll?

    • Eine Erstinfektion in der Schwangerschaft kann auf das ungeborene Kind übertragen werden

    • Frühzeitiges Erkennen ermöglicht eine engmaschige Kontrolle und ggf. Behandlung

    • Bei bestehender Immunität besteht kein Risiko

    Parvovirus B19 (Ringelröteln)

    Parvovirus-Infektionen treten häufig bei Kontakt mit Kindern auf (z. B. Kindergarten, Schule).

    Warum ist die Untersuchung sinnvoll?

    • Infektionen verlaufen oft ohne typische Symptome

    • Eine Infektion in der Schwangerschaft kann in seltenen Fällen zu Komplikationen beim Kind führen

    • Kenntnis des Immunstatus gibt Sicherheit und ermöglicht gezielte Kontrollen

    Cytomegalie (CMV)

    CMV ist eine sehr häufige Virusinfektion, die meist harmlos verläuft, aber für das ungeborene Kind relevant sein kann, insbesondere bei Erstinfektion.

    Warum ist die Untersuchung sinnvoll?

    • Häufigste virusbedingte Infektion mit möglicher Übertragung auf das Kind

    • Kenntnis des Immunstatus hilft, das individuelle Risiko einzuschätzen

    • Bei fehlender Immunität können gezielte Hygienemaßnahmen empfohlen werden

    Varizellen (Windpocken)

    Varizellen sind hoch ansteckend. Viele Frauen haben sie bereits im Kindesalter durchgemacht, nicht alle jedoch.

    Warum ist die Untersuchung sinnvoll?

    • Eine Infektion in der Schwangerschaft kann Komplikationen verursachen

    • Klärung, ob ein ausreichender Immunschutz besteht

    • Bei fehlender Immunität kann im Kontaktfall rasch reagiert werden

    Warum werden diese Untersuchungen nicht routinemäßig von der Krankenkasse übernommen?


    Die genannten Infektionsuntersuchungen dienen der individuellen Risikoabschätzung und zusätzlichen Sicherheit, auch ohne akute Beschwerden. Sie gelten daher als freiwillige Zusatzleistungen.

  • Blasenkrebsvorsorge (Urin-Schnelltest)

    Der Urintest zur Blasenkrebsvorsorge dient der frühzeitigen Erkennung von auffälligen Veränderungen in den ableitenden Harnwegen. Besonders sinnvoll ist er bei Frauen mit erhöhtem Risiko, z. B. bei Raucherinnen oder bei regelmäßigem Kontakt mit bestimmten Chemikalien.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • mögliche Veränderungen können erkannt werden, bevor Beschwerden auftreten

    • einfache, schmerzfreie Untersuchung

    • zusätzliche Sicherheit bei erhöhtem persönlichem Risiko

    Darmkrebsvorsorge – zusätzlicher bzw. besonders empfindlicher Stuhltest

    Die gesetzliche Darmkrebsvorsorge umfasst einen Stuhltest in festgelegten Abständen oder alternativ eine Darmspiegelung. Zusätzlich gibt es empfindlichere Stuhltests, die einfacher in der Anwendung sind.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • frühere Erkennung von Blutspuren im Stuhl

    • einfache Durchführung zu Hause

    • sinnvoll bei familiärer Vorbelastung oder chronischen Darmbeschwerden

    Chlamydien-Schnelltest

    Chlamydien sind eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen und verlaufen häufig ohne Symptome. Unbehandelt können sie zu ernsthaften Folgen führen.

    Warum kann diese Untersuchung sinnvoll sein?

    • frühzeitige Erkennung auch ohne Beschwerden

    • einfache und schnelle Testdurchführung

    • rechtzeitige Behandlung kann Folgeschäden verhindern